DAS INSTITUT FÜR DIAGNOSTISCHE UND INTERVENTIONELLE RADIOLOGIE

Knochendichtemessung

Eine krankhafte Verminderung der Knochendichte wird als Osteoporose bezeichnet. Die Diagnosestellung erfolgt durch eine Knochendichtemessung. Diese wird bevorzugt mit dem so genannten DEXA-Verfahren (Dual energy x-ray absorptiometry) durchgeführt. Dabei wird die Körperregion mit Röntgenstrahlen unterschiedlicher Energie vermessen. Die Untersuchung dauert etwa 10 Minuten. Die Strahlenbelastung beträgt nur 1-6 µSv, das entspricht ca. 1/1000 der jährlichen natürlichen Strahlenbelastung. Häufigste Untersuchungsregionen sind die Lendenwirbelsäule oder der Schenkelhals. In besonderen Fällen kann auch eine Ganzkörperknochendichtemessung erfolgen. Die Radiologie am Klinikum verfügt seit 2013 über ein DEXA-Gerät neuester Bauart.

Die beim Patienten (m/w) gemessene Knochendichte wird mit der durchschnittlichen Knochendichte von gesunden jungen Erwachsenen (t-Wert) und der Knochendichte von gleichaltrigen Patienten (z-Wert) verglichen. Ab einem t-Wert von unter -2,5 liegt eine Osteoporose vor.

 

Normale Knochendichtemessung


Normale Knochendichte im Bereich der Wirbelsäule.
Der durchschnittliche t-Wert der einzelnen Wirbelkörper beträgt 0,5.

Erniedrigte Knochendichte = Osteoporose

 

Die Knochendichtemessung erfolgte an einem seitlichen Planungsbild der Lendenwirbelsäule. Die Knochendichte ist bei einem mittleren t-Wert von -2,7 krankhaft erniedrigt, es liegt eine Osteoporose vor. Auf dem Planungsbild erkennt man eine beginnende osteoporotisch bedingte Höhenminderung der Wirbelkörper.

Veranstaltungen

22.10.2019
Stilltreff
Datum: 22.10.2019
Zeit: 10 Uhr - 12 Uhr
Ort: Großer Seminarraum, 04. Stock 29.10.2019
Elterninformationsabend Geburt
Datum: 29.10.2019
Zeit: 19 Uhr
Ort: Speisesaal des Klinikums

Der Informationsabend ist kostenlos